Trotz der neuen Therapiemöglichkeiten der feuchten AMD kann das Sehvermögen in den meisten Fällen nicht wieder vollständig hergestellt werden. Gründe dafür sind der Zeitpunkt des Behandlungsbeginns und die Symptome, die von derzeit unbehandelbaren Degenerationsvorgängen im Augenhintergrund herrühren. Viele Betroffene müssen sich auf ein Leben mit (einer gewissen) Sehbehinderung einrichten.
Grosse Hilfe bietet bei einer Einschränkung des Sehens durch AMD eine Reihe von sehr effektiven Seh-Hilfsmitteln.
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Insbesondere das Lesen wird mit Sehhilfen in Form von Lupenbrillen, Fernsehlesegeräten sowie speziellen Vergrösserungsprogrammen für Computer wesentlich erleichtert.
Für diese "Low-Vision-Hilfsmittel" gibt es Beratungen und Trainings. Weiter unterstützt eine gute indirekte Beleuchtung die Wirkung dieser vergrössernden Hilfsmittel.
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Filtergläser können die Blendung mindern und erhöhen das Kontrastsehen. Behilflich sind auch andere Hilfsmittel wie ein Telefon mit grossen Tasten oder etwa kontrastreich gestaltete oder sprechende Uhren, Wecker und Waagen.
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Informationen sind bei jeder örtlichen Beratungsstelle für Sehbehinderte sowie bei der Retina Suisse Beratungsstelle in Zürich unter der Nummer 044 444 10 77 erhältlich.